Ein Toter und zwei Verletzte - das ist die
Bilanz des Flugzeugabsturzes auf Sylt am Freitagabend. Weshalb die
Maschine aus den Niederlanden im Süden Westerlands in ein Gebüsch
stürzte, ist weiterhin unklar.

Nur etwa zwanzig Meter hinter den Häusern der
Seedeich-Siedlung
stürzte die Maschine ab. Foto: Bergmann
Der Pilot des Sportflugzeuges, das am Freitagabend auf Sylt in
ein Gebüsch stürzte, hat den Unfall nicht überlebt. Seine beiden
Begleiter konnten verletzt aus dem Flugzeugwrack geborgen werden.
Die Maschine aus den Niederlanden befand sich im Landeanflug auf
Westerland, als sie gegen 18.30 Uhr am Freitag im Süden der Stadt
zwischen Deich, dem Parkplatz eines Tennisclubs und der Wohnsiedlung
"Am Seedeich" abstürzte. Gegen 19 Uhr landete der
Rettungshubschrauber an der abgesperrten Unfallstelle. Nach
Augenzeugenberichten sei die Maschine schwankend von der
eigentlichen Route zum Inselflughafen abgewichen, bevor sie in ein
Gebüsch stürzte. Einer der Passagiere konnte sich nach dem Absturz
aus dem Wrack retten, der Pilot und der zweite Fluggast wurden in
den Trümmern eingeklemmt. Warum das Flugezug vom Typ "Beachcraft"
vom Himmel sackte, ist weiterhin unklar.
Quelle:
SHZ
Polizeibericht:
Husum
(ots) - Das Sportflugzeug, Typ Beachcraft, befand sich am
30.05.2008, gg. 19.21 Uhr,offensichtlich im Landeanflug auf den
Flughafen von Westerland und stürzte aus bisher ungeklärter Ursache
auf einen Fußweg im Süden von Westerland. Die Maschine war in Beek
/Holland gestartet und mit 3 Personen besetzt. Ein Fluggast ( 1.
Passagier) konnte sich unmittelbar nach dem Absturz
selbständig aus der Maschine befreien und wurde in die Asklepios
Nordseeklinik Westerland eingeliefert. Der Pilot und ein weiterer
Fluggast (2. Passagier) wurden in der Maschine eingeklemmt. Der
Fluggast konnte geborgen werden und wurde schwerverletzt in die
Diako Flensburg ausgeflogen. Der Pilot verstarb während der
Bergungsarbeiten an der Unfallstelle.
Am Einsatz beteiligt waren:
- Polizeikräfte mit einer Stärke 1:10 zusätzlich 3 Kräfte Kripo
- 3 Wehren mit ca. 60 Leuten
- DRK mit einer Stärke 1:10
- 2 Rettungshubschrauber
- die BFU